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Aktuelles

  • Ausfall der Veranstaltung von Herrn Tobias Klass am 24.10.2017
    Die Veranstaltung von Herrn Tobias Klass "Michel Foucault, O.11.40" muss leider wegen...[mehr]
  • Ausfall der Veranstaltung von Dr. Nikolai Plößer
    Die erste Sitzung des Einführungsseminars von Herrn Plößer am Mittwoch, den 18.10.2017 muss...[mehr]
  • Ausfall der Veranstaltungen von Prof. Schnell
    Die Veranstaltungen von Herrn Prof. Schnell müssen leider wegen einer Dienstreise vom 23.10.201 -...[mehr]
  • Neuer Juniorprofessor
    Dr. Radin Dardashti wird ab WS 2017/18 neuer Juniorprofessor mit dem Schwerpunkt Philosophie der...[mehr]
  • Das neue Programm des Philosophischen Cafés
    [mehr]
  • Frau Prof. Kuster nimmt im WS 2017/18 eine Gastprofessur für Geschlechterforschung am Fachbereich Philosophie der Universität Konstanz wahr!
    Die angekündigten Lehrveranstaltungen können deshalb leider nicht stattfinden.[mehr]
  • Veröffentlichung von Prof. Schiemann in der Zeitschrift 'BUW Output'
    Im Forschungsmagazin 'Output' der Bergischen Universität Wuppertal ist ein Aufsatz von Prof....[mehr]
  • Das Vortragsprogramm für das Sommersemerster 2017 ist online!
    Auch dieses Semester lädt das Philosophische Colloquium wieder zu zahlreichen interessanten...[mehr]

Die modernen westlichen Gesellschaften finden sich in einer ökologischen Krise en permanence. Dabei ist in Wissenschaft und Öffentlichkeit eine zunehmende Spannung zwischen Deutungsmustern zu erkennen. Einerseits wird die Naturalisierung von Kultur, andererseits die Kulturalisierung von Natür propagiert. Unter dem Druck der Spannung zwischen diesen beiden gleichsam hegemonialen Tendenzen der Selbstverständigung des Menschen über die Wechselbeziehungen zwischen Natur und Kultur wird zunehmend fraglich, was Natur ist und welche Bedeutungen sie für uns hat. Unter den Stichworten "Natur und Kultur", "Natur und Mensch in ökologischer Perspektive" und "Natur und ein gutes Leben" werden wir gemeinsam mit SuS und Studierenden Orientierungskurse erarbeiten, die Grundlage eines bewussten und nachhaltigen Umgangs mit Natur als Umwelt des Menschen sind. SuS und Studierende werden mit verschiedenen Wissensdisziplinen und methodischen Zugängen vertraut gemacht. Dabei werden sie am Beispiel unserer Rede über und unseres Umgangs mit "Natur" die Diskrepanz zwischen einer vermeintlichen alltagssprachlichen Vertrautheit und hochdifferenzierten Wissenschaftssprachen erfahren. SuS sowie Studierende werden als künftige Generation von Entscheidern in Politik, Wissenschaft und Lebenswelt darauf vorbereitet, dass ethische Reflexion und politisches Handeln in Bezug auf "Natur" vor der Herausforderung steht, die Kluft zwischen Verfügungs- und Orientierungswissen zu erkennen. Das Projekt soll eine fortlaufende und nachhaltige Netzwerkstruktur zwischen dem Philosophischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal und verschiedenen Schulen im Fach Philosophie schaffen. Es hat zum Ziel, SuS für kleinere Forschungsprojekte im Gebiet der Philosophie, insbesondere der Naturphilosophie, der philosophischen Anthropologie, der Umwelttheorie und der Ethik zu aktivieren. Durch den Kontakt zwischen den kooperierenden Schulen und der Universität soll durch eine nachhaltige und langfristige Vernetzung eine Win/Win - Situation entstehen, für die Universität, da neben der innovativen Kraft der SuS ihre Lehramtsstudierenden sich im Umgang mit diesen jenseits von institutionellen Zwängen bei Praktika erproben können, für die Schulseite, da ihre Vertreter an Forschungskontexten partizipieren können und ein universitäres Fach ggf. für ihre eigene Berufswahl kennenlernen und sich im Wissenschaftsbetrieb als Redaktionsteam ( JB Interdisziplinäre Anthropologie) erproben können.

 

Weitere Informationen:

http://www.denkwerk.uni-wuppertal.de/