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Aktuelles

  • Forschungstag: "Das verwundbare Selbst – Perspektiven auf Vulnerabilität und Subjektivität" am 14. Dezember in Raum O.07.08
    Am 14. Dezember findet der Forschungstag für Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen am...[mehr]
  • Die Lehrveranstaltungen von Herrn Rapic, die er nicht mit anderen Lehrenden abhält, müssen in der Zeit vom 03.-06.12.2018 wegen einer Vortragsreise leider ausfallen.
    Wir bitten um Ihr Verständnis![mehr]
  • Die Internationale Konferenz "Die Escuela de Madrid 'Philosophiegeschichte und Phänomenologie'" findet am 06./07.12.2018 im Bergischen Zimmer an der BUW statt.
    Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage[mehr]
  • Zoogespräch: Vortrag „Das Denken, Fühlen und Verhalten der Tiere - Neue Erkenntnisse der Verhaltensbiologie" von Prof. Dr. Norbert Sachser (Münster) am Dienstag, 15.01.2019, um 18 Uhr im Zoologischen Garten Wuppertal
    Der Vortrag findet im Rahmen der "Wuppertaler Zoogespräche" statt. Alle weiteren...[mehr]
  • Prof. Dr. Gregor Schiemann wurde als Vollmitglied in die Académie Internationale de Philosophie des Sciences (AIPS) aufgenommen.
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  • Bericht zur Sommerschule zu Teilchenphysik
    Auf der Sommerschule 'Particle physics at the crossroads', der noch bis 30. Juli in Wuppertal...[mehr]
  • Informationen zum Anfertigen von Hausarbeiten im Fach Philosophie
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Die modernen westlichen Gesellschaften finden sich in einer ökologischen Krise en permanence. Dabei ist in Wissenschaft und Öffentlichkeit eine zunehmende Spannung zwischen Deutungsmustern zu erkennen. Einerseits wird die Naturalisierung von Kultur, andererseits die Kulturalisierung von Natür propagiert. Unter dem Druck der Spannung zwischen diesen beiden gleichsam hegemonialen Tendenzen der Selbstverständigung des Menschen über die Wechselbeziehungen zwischen Natur und Kultur wird zunehmend fraglich, was Natur ist und welche Bedeutungen sie für uns hat. Unter den Stichworten "Natur und Kultur", "Natur und Mensch in ökologischer Perspektive" und "Natur und ein gutes Leben" werden wir gemeinsam mit SuS und Studierenden Orientierungskurse erarbeiten, die Grundlage eines bewussten und nachhaltigen Umgangs mit Natur als Umwelt des Menschen sind. SuS und Studierende werden mit verschiedenen Wissensdisziplinen und methodischen Zugängen vertraut gemacht. Dabei werden sie am Beispiel unserer Rede über und unseres Umgangs mit "Natur" die Diskrepanz zwischen einer vermeintlichen alltagssprachlichen Vertrautheit und hochdifferenzierten Wissenschaftssprachen erfahren. SuS sowie Studierende werden als künftige Generation von Entscheidern in Politik, Wissenschaft und Lebenswelt darauf vorbereitet, dass ethische Reflexion und politisches Handeln in Bezug auf "Natur" vor der Herausforderung steht, die Kluft zwischen Verfügungs- und Orientierungswissen zu erkennen. Das Projekt soll eine fortlaufende und nachhaltige Netzwerkstruktur zwischen dem Philosophischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal und verschiedenen Schulen im Fach Philosophie schaffen. Es hat zum Ziel, SuS für kleinere Forschungsprojekte im Gebiet der Philosophie, insbesondere der Naturphilosophie, der philosophischen Anthropologie, der Umwelttheorie und der Ethik zu aktivieren. Durch den Kontakt zwischen den kooperierenden Schulen und der Universität soll durch eine nachhaltige und langfristige Vernetzung eine Win/Win - Situation entstehen, für die Universität, da neben der innovativen Kraft der SuS ihre Lehramtsstudierenden sich im Umgang mit diesen jenseits von institutionellen Zwängen bei Praktika erproben können, für die Schulseite, da ihre Vertreter an Forschungskontexten partizipieren können und ein universitäres Fach ggf. für ihre eigene Berufswahl kennenlernen und sich im Wissenschaftsbetrieb als Redaktionsteam ( JB Interdisziplinäre Anthropologie) erproben können.

 

Weitere Informationen:

http://www.denkwerk.uni-wuppertal.de/